
Verband der Erzählerinnen und Erzähler e.V.
1. Vorsitzender: Ivo Hewing
Amselgasse 1A
91207 Lauf an der Pegnitz
E-Mail: kontakt@erzaehlerverband.org
Telefon: +49 9123 7018776 (Karla Ellinger)

Pressematerial
Texte über den Verband
Langer Text (682 Zeichen)
Verband der Erzählerinnen und Erzähler – Stimme der Erzählkunst
Der Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) ist die zentrale Interessenvertretung für professionelle mündliche Erzähler*innen im deutschsprachigen Raum. Seit seiner Gründung setzt sich der Verband für die Anerkennung, Förderung und Sichtbarkeit der Erzählkunst ein. Er unterstützt seine Mitglieder durch Vernetzung, Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit. Zudem engagiert sich der VEE kulturpolitisch für die Stärkung des freien Erzählens in Bildung, Kultur und Gesellschaft. Der Verband versteht sich als Plattform für künstlerischen Austausch und als Brücke zwischen Tradition und zeitgenössischer Erzählpraxis.
Kurzer Text (179 Zeichen)
Der VEE vertritt professionelle Erzähler*innen, stärkt die mündliche Erzählkunst im deutschsprachigen Raum und fördert Austausch, Weiterbildung sowie kulturpolitisches Engagement.
Texte über die Erzählkunst
Langer Text (1.696 Zeichen)
Erzählkunst – eine kulturelle Brücke in die Gesellschaft
Seit Jahrtausenden ist das Erzählen fester Bestandteil menschlicher Kultur. Ob am Lagerfeuer, in der Familie oder auf öffentlichen Bühnen – Geschichten verbinden Menschen über Raum und Zeit hinweg. Die Erzählkunst bewahrt nicht nur alte Mythen, Legenden und Volksmärchen, sondern interpretiert sie auch neu und macht sie für die Gegenwart erlebbar. Sie ist ein Spiegel der Gesellschaft, ein Instrument der Reflexion und ein Medium der Verständigung.
In einer Zeit, in der schnelle Informationen dominieren, ermöglicht die Erzählkunst eine bewusste Verlangsamung. Sie schafft Aufmerksamkeit für Zwischentöne und stärkt das Zuhören als soziale Kompetenz. Gute Geschichten eröffnen Perspektiven, wecken Empathie und regen zum Nachdenken an – eine Qualität, die in einer pluralistischen Gesellschaft unverzichtbar ist.
Darüber hinaus ist die Erzählkunst ein wichtiges Element kultureller Bildung. In Schulen, Bibliotheken, Theatern und auf Festivals werden Geschichten lebendig und fördern die Sprachkompetenz, das kreative Denken und die emotionale Entwicklung von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Dabei sind Erzählerinnen und Erzähler nicht nur Vermittler von Inhalten, sondern auch Bewahrer und Weiterentwickler mündlicher Traditionen.
Nicht zuletzt trägt das Erzählen zur kulturellen Vielfalt bei. Geschichten aus unterschiedlichen Herkunftsländern fördern den interkulturellen Dialog und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Erzählkunst ist damit nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch eine zukunftsweisende Form des sozialen Miteinanders. Sie verdient Anerkennung, Förderung – und vor allem ein aufmerksames Publikum.
Kurzer Text (685 Zeichen)
Die Kraft des Erzählens – kulturelles Erbe und gesellschaftlicher Dialog
Erzählkunst ist weit mehr als bloße Unterhaltung – sie ist ein lebendiges Kulturgut. Geschichten formen unser kollektives Gedächtnis, überliefern Werte, vermitteln Erfahrungen und stiften Identität. In einer zunehmend digitalisierten Welt schafft das gesprochene Wort Nähe, fördert Empathie und ermöglicht generationsübergreifenden Austausch. Erzählerinnen und Erzähler bewahren mündliche Traditionen und öffnen gleichzeitig Räume für aktuelle Themen. So trägt die Erzählkunst entscheidend zur kulturellen Vielfalt bei und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ihre Bedeutung ist daher heute größer denn je.
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